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Was sind Bridgekameras?

Panasonic Lumix DMC-FZ48EG-K

Panasonic Lumix Bridgekamera

Bridgekameras sind Fotoapparate die die Qualitäten einer Spiegelreflexkamera mit der Bedienfreundlichkeit einer Kompaktkamera in sich vereinen. Sie wurden bereits in den 80er Jahren erfunden und waren nach den Prinzipien der Spiegelreflexkamera gestaltet, aber ihre Bauweise war oft kompakt wie bei einer Kompaktkamera und ohne die Möglichkeiten in der Ausstattung, wie bei der Spiegelreflexkamera. Die Bridgekamera nimmt eine Brückenfunktion in den Konstruktionsprinzipien zwischen der Kompaktkamera und der Spiegelreflexkamera ein. Daher auch der name „Bridge“ = engl. für Brücke.

Das erste Modell: Die Kleinbildbridgekamera.

Die Kleinbildbridgekamera ist von der Idee eine Spiegelreflexkamera mit festem Objektiv. In den fünfziger Jahren des zwanzigsten Jahrhundert gab es ein Vorläufermodell. Da das Objektiv festeingebaut war, konnte ein Zentralverschluss verwendet werden und die Gesamtbauweise der Kamera wurde kompakter gestaltet. Dass nicht wechselbare Objektiv erlaubte es einen Infrarot-Autofokus einzubauen. Häufig wurde aber, dass für Spiegelreflexkameras geschaffene Phasendetektionsverfahren oder eine Mischung aus beiden Systemen genommen. Von der Ausstattung her entsprach die Kleinbildbridgekamera einer Spiegelreflexkamera für Einsteiger.

Die digitale Bridgekamera.

Durch das Aufkommen der Digitalkamera veränderte sich die Bedeutung. Es werden heute damit Kameras bezeichnet, die weniger kompakt gebaut sind. Sie haben überwiegend Zooms mit einem großen Zoombereich, eine große Lichtstärke und es gibt auch manuelle Einstellmöglichkeiten, die zu den automatischen hinzukommen. Aufgrund des hohen Zoombereiches werden sie gelegentlich auch als Megazoomkameras bezeichnet. Zu den üblichen Funktionen gehören vor allem ein Blitzschuh und ein elektronisches Suchersystem. Der Bildsensor hat meistens ein kleines Format.

Die digitale Bridgekamera wurde zunächst nach den Vorstellungen der Kleinbildbridgekamera konstruiert. Sie war eine Spiegelreflexkamera bei der das Objekt fest eingebaut war. Die Änderungen erfolgten in dem der Spiegelreflexsucher durch einen elektronischen Sucher ersetzt wurde. Durch das eingesetzte Umgebungslicht ist der Sucher gut einsehbar. Er zeigt genau den Bildausschnitt, der aufgenommen werden soll. Das hat er mit der Spiegelreflexkamera gemeinsam. Nachteilig ist das bei schlechten Lichtverhältnissen der Sucher ein unscharfes und körniges Bild zeigt. Der Fokus kann nicht von Hand eingestellt werden, weil die Bildauflösung des Suchers zu klein ist. Seit kurzem bieten Systemkameras ein weiteres Brückenelement zwischen Spiegelreflexkamera und Kompaktkamera, da sie in der Größe zwar geschrumpft sind, aber dennoch über ein Wechselobjektiv und einen größeren Sensor verfügen. Fast alle großen Kamerahersteller wie Canon, Nikon, Fujifilm, Panasonic oder Sony haben mittlerweile Bridgekameras in ihrem Sortiment.

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Thema: Kameras

Mittwoch, 11. Januar 2012 | Autor:

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